Zoo Rostock - Erstmals nach der Wende über 600.000 Besucher


Projektförderung für „Natur- und Artenschutz“ soll verstärkt in Jugendbildungsarbeit fließen

Erstmals nach der Wende wurde im Rostocker Zoo wieder die 600.000er Besuchermarke überschritten. Im vergangenen Jahr kamen 627.696 Rostocker und Gäste der Stadt in den größten Tierpark an der Ostseeküste. „Das ist natürlich vor allem auf die Eröffnung des DARWINEUM im September zurückzuführen“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. Der Ausstellungskomplex mit moderner Tropenhalle ist ganzjährig attraktiv, wertet den Zoo insgesamt auf und ermöglicht auch eine verstärkte Jugendbildungsarbeit.

Zoodirektor Udo Nagel bedankte sich heute ausdrücklich bei den Hauptpartnern der langjährigen Kooperationsgemeinschaft „Natur- und Artenschutz“  für ihre Unterstützung. Dazu gehören die Stadtwerke Rostock AG, die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH, LOTTO Mecklenburg-Vorpommern sowie die OstseeSparkasse Rostock. „Die Förderung möchten wir gezielt in die Verbesserung der Haltungsbedingungen für die Tiere, aber auch in eine verstärkte wissenschaftliche Arbeit mit Schulklassen investieren.“

Die vier Unternehmen der Region hatten sich 2004 zu einem Bündnis als Partner für Natur- und Artenschutz zusammengefunden, um die weitere Entwicklung des Rostocker Zoos aktiv zu unterstützen und zu begleiten. „Die Jugendarbeit hat mit der Eröffnung des DARWINEUM einen enormen Schub bekommen. Schüler des Erasmus-Gymnasiums, des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und der Regionalen Schule Satow erforschen beispielsweise unter anderem die Entwicklung des Korallenriffs, das soziale Leben der Affen oder die Evolution der Buntbarsche und kommunizieren die Ergebnisse im internationalen Austausch. Das wollen wir gezielt ausbauen“, kündigte Nagel an.


Mehr Besucher, mehr Kinder, mehr Jahreskarten

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete der Rostocker Zoo im vergangenen Jahr einen Zuwachs von insgesamt 102.786 Besuchern (2011: 524.910). Vom 1. September 2012 bis 31. Januar 2013, also in den ersten fünf gemeinsamen Monaten von Zoo und DARWINEUM, registrierten die Kassen 148.900 Tierparkgäste. „Nicht nur das stimmt hoffnungsfroh für die erste Hauptsaison des DARWINEUM überhaupt, die Ostern beginnt“, so der Zoodirektor weiter. „Auch bei den Jahreskarten kommen wir auf ein Plus von 2.745 auf jetzt 16.567 Jahreskarten. Seit Eröffnung des DARWINEUM zählte der Zoo darüber hinaus fast 10.000 Kinder unter sieben Jahren.“ Als einzige zoologische Einrichtung in Deutschland genießen Kinder bis sieben Jahre in Rostock freien Eintritt.


„Lebendiges Museum“ soll weiter wachsen, letzter Feinschliff im Außenbereich

Das DARWINEUM ist ein „lebendiges Museum“, in dem ständig neue Bewohner dazukommen und die eigene Zucht angesichts der erweiterten Platzverhältnisse wieder intensiviert werden kann. Aktuell wird ein Partner für Faultier Sydney erwartet. In die Tropenhalle sollen Vögel einziehen und für buntes Leben in der Luft sorgen. Permanent wächst auch das Korallenriff. Das 48 Kubikmeter große Becken enthält jetzt bereits 45 Tierarten, davon 19 verschiedene Korallen und sechs Scheibenanemonen sowie 17 Arten Korallenfische. Inzwischen leben rund 1.000 Tiere im DARWINEUM, ohne dass die 5.000 Krebse und 1.000 Ameisen mitgezählt werden. Insgesamt sind 4.500 Tiere in 320 Arten im Rostocker Zoo heimisch.

Unter Hochdruck wird auch an den Feinheiten im Freigelände für die Menschenaffen gearbeitet. Die Pflanzungen sind zum großen Teil im Herbst erfolgt. „Die Gestaltung der Außenanlage muss dem Wohlbefinden der Tiere dienen, soll aber auch die unterschiedlichen Beobachtungsperspektiven der Besucher berücksichtigen“, erläuterte Udo Nagel. Dazu ist eine entsprechende Modellierung des Geländes notwendig. Mittel dazu sind Erdhügel, liegende Stämme, Wurzeln, größere Steine, auch Kunstfelsen und die Bepflanzung.

Für die Gorillas wurden Badestellen integriert. Für Assumbos und Gorgos Gruppe sollen auf der Anlage ferner zwei bis drei überdachte Plätze zur Verfügung gestellt werden, da sie gern schattige Orte aufsuchen. Klettergerüste bieten für Jungtiere eine zweite Ebene mit „Ausguck“ und eine zusätzliche Spielmöglichkeit. In den nächsten Wochen werden weitere Hängematten, Kletternetze und Seile ergänzt.

Die Orang-Utans halten sich im Gegensatz zu den Gorillas vorrangig auf den Bäumen auf. Aufgrund ihres Körpergewichtes und ihrer Kraft müssen ihre Hangelgerüste besonders stabil installiert werden. „Je nach Wetterlage könnte im Juni möglicherweise die erstmalige Entdeckung ihrer großzügigen Außenanlage anstehen“, stellte der Zoodirektor in Aussicht.


Veranstaltungshöhepunkte -„Einmal um die ganze Welt“

Bei der diesjährigen 15. Klassik-Nacht am Freitag, dem 14. Juni 2013, geht es einmal um die ganze Welt. Die Norddeutsche Philharmonie, unter Leitung von Generalmusikdirektor und Dirigent Florian Krumpöck, nimmt die Klassikfreunde mit auf eine musikalische Reise rund um den Globus. Im Vorverkauf liegen die Preise bei 36,50 € für Erwachsene, 16,50 € für Kinder und 31,50 € ermäßigt.
Die diesjährige inzwischen schon 14.  ZooTour am 25. und 26. Mai 2013 steht unter dem Motto „Taler mehren für die Bären“ und beim Großen Zoofest und Zuckertütenfest am Sonnabend, dem 3. August 2013, gibt es wieder ein buntes Programm für die ganze Familie.

Weitere Informationen unter www.zoo-rostock.de



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