Savannah Music Festival zu Gast bei den Festspielen MV

Daniel Hope lädt erstmalig zum „Savannah-Projekt“ nach Rühn, Bad Doberan und Kotelow

Knauer_Sebastian_2010_Bild_1c_www.concerto.de-1Seit drei Jahren lädt der Künstlerische Direktor der Festspiele MV, Geiger Daniel Hope, Musiker von New Yorks führenden Musikeinrichtungen ein, gemeinsam mit Festspielpreisträgern in verschiedenen Kammermusikformationen zu musizieren. Erstmalig kommen in diesem Jahr nun zum „Savannah-Projekt“ Musiker von seinem Savannah Music Festival in Georgia, wo er ebenfalls Künstlerischer Leiter ist. Nach einer Probenwoche im Jagdschloss Kotelow spielen sie drei Konzerte, und zwar am Mittwoch, den 8. August in der Klosterkirche Rühn, am Donnerstag den 9. August im Festsaal der Kreisverwaltung in Bad Doberan und am Freitag, den 10. August im Jagdschloss Kotelow jeweils um 19:30 Uhr. Mit dabei sind neben Daniel Hope der Klarinettist Patrick Messina, der Fagottist Philippe Hanon, der Hornist Timothy Jones, der Geiger Benjamin Nabarro, der Cellist Keith Robinson, die Bratschistin Carla-Maria Rodrigues und der Kontrabassist Stéphane Logerot sowie die Festspielpreisträger Philip Dukes an der Bratsche, Josephine Knight am Cello und Sebastian Knauer am Klavier. Für das Konzert in Bad Doberan gibt es noch ausreichend Karten, für die Konzerte in Rühn und Kotelow stehen nur noch vereinzelte Restkarten an der Abendkasse zur Verfügung.

Gleich zum ersten Konzert in Rühn haben die Musiker um Daniel Hope ein anspruchsvolles Kammermusikprogramm zusammengestellt, das die Ouvertüre über hebräische Themen für Klarinette, Streichquartett und Klavier von Sergej Prokofjew, das Klavierquintett f-Moll von Johannes Brahms und das mit Klarinette, Fagott, zwei Violinen, Bratsche, Violoncello und Kontrabass recht ungewöhnlich besetzte Oktett F-Dur von Franz Schubert beinhaltet. Beim zweiten Konzert in Bad Doberan stehen dann das Streichsextett aus der Oper „Capriccio“ von Richard Strauss, das in den USA entstandene Streichquintett Es-Dur von Antonín Dvořák und das Septett Es-Dur für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass von Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Zum dritten Konzert in Kotelow ehren die Musiker dann auch noch Emilie Mayer, jene mecklenburgische Komponistin, deren 200. Geburtstag die Festspiele MV dieses Jahr mit acht Konzerten würdigen. In Kotelow erklingt ihr Notturno d-Moll für Violine und Klavier sowie Werke von Johannes Brahms und Antonín Dvořák.

Das Savannah Music Festival, bei dem Daniel Hope ebenfalls Künstlerischer Direktor ist, hat sich von einem Geheimtipp zu einem der angesehensten Musikereignisse in den USA gemausert. Bei dem Festival, das jährlich im Frühjahr im US-Bundestaat Georgia stattfindet, spielen Weltklasse-Musiker unterschiedlichster Genres vor der romantischen Südstaaten-Kulisse der Kolonialstadt Savannah. Präsentiert wird eine musikalische Bandbreite von sinfonischen Konzerten und Kammermusik über Blues, Folk und Jazz bis hin zu Country. Viele Festspielpreisträger, darunter Gábor Boldoczki, Philip Dukes und Sebastian Knauer, waren bereits beim Savannah Music Festival zu Gast, erstmalig kommen nun Musiker des Festivals zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Daniel Hope – britischer Ausnahmegeiger, Buchautor, Moderator und Produzent von Konzeptkonzerten – beeinflusst seit über 20 Jahren das internationale Musikgeschehen mit seiner Vielseitigkeit und Kreativität. Ausgebildet bei Zakhar Bron und Lord Yehudi Menuhin begeistert Daniel Hope sein Publikum weltweit als Solist und Kammermusiker, u. a. als jüngstes Mitglied des Beaux Arts Trios in dessen letzten sechs Spielzeiten. Seine musik-programmatischen Ideen jenseits von jedwedem Schubladendenken verwirklicht der Geiger seit 2004 als Associate Aritstic Director des Savannah Music Festivals sowie seit der Saison 2010 als Künstlerischer Direktor bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ob Standardrepertoire, Zeitgenössisches, Jazz oder Weltmusik: Daniel Hope kennt keine musikalischen Grenzen und ist nicht nur deshalb ein gern gesehener Gast auf den großen Bühnen der internationalen Musikzentren, sondern auch bei den Festivals in Luzern, Ravinia, Salzburg, Verbier, Feldkirch, Gstaad, Schwarzenberg oder Tanglewood.

Die Klosteranlage in Rühn bildet mit ihren Gebäuden und der Kirche heute eine dreiflügelige Anlage. Dabei nimmt die flach gedeckte Backsteinkirche von ungewöhnlicher Länge (43 m) aus der Zeit um 1280 die Nordseite ein, während die Ost- und Südseite von den ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden des Klosters und Neubauten gebildet werden. An der Südseite der Kirche ist ein Teil des Kreuzgangs erhalten. Der südliche Teil des großen ehemaligen Klostergartens ist mit einer Backsteinmauer eingefriedet, die von zwei Toröffnungen mit Pfeilern durchbrochen ist. Vom westlichen Tor führt ein Weg mit sehr altem Baumbestand in den Klosterbezirk. Das Kloster Rühn ist Nordkurier-Spielstätten-Preisträger 2010.

Carl Theodor Severin erbaute das klassizistische Gebäude, das heute die Kreisverwaltung Bad Doberan mit ihrem prachtvollen Festsaal beherbergt 1801 als Speisehaus für die zum Ende des 19. Jahrhunderts immer zahlreicher werdenden Badegäste an der Ostsee. In dem zweigeschossigen Putzbau waren an der dem Kamp zugewandten Seite ursprünglich sechs Läden für Kaufleute untergebracht, zur Gartenseite lagen zwei Festsäle. Für die immer zahlreicher werdenden Urlauber reichten diese Räume aber bald nicht mehr aus. Daher wurde um 1820 der neue Saal des Salongebäudes angebaut, der auch heute noch unverändert ist und somit als originales Zeugnis der feudalen Blütezeit des Ostseebades angesehen werden kann.

Die Geschichte des Gutes in Kotelow mit seinem Jagdschloss lässt sich bis ins Jahr 1672 zurückverfolgen, als die Familie von Oertzen es erwarb. Sie errichteten 1733 nach einem Brand das Barockgebäude inmitten der weitläufigen Parkanlage und öffneten das Haus für das gesellschaftliche Leben: regelmäßig fanden musikalische, aber auch politische und philosophische Abende statt. Seit 2001 wurde das Haus unter Wahrung der alten Bausubstanz liebevoll und in bester Handwerkstradition restauriert und eingerichtet.

 

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Ilka von Bodungen
Leitung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Gmbh
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