Patrick Larkin im Nationalpark Zentrum Königsstuhl


Ein Meister der lyrischen Impression

Im Nationalpark Zentrum Königsstuhl stellt die galerie auf zeit ab Donnerstag, 10. Januar 2013 Arbeiten des Künstlers Patrick Larkin aus. Die zum Teil großformatigen Ölgemälde spiegeln Eindrücke wider, wie sie beim Gang durch vielfältige Naturlandschaften im Gedächtnis bleiben. Hier liegt die große Stärke des Künstlers. In der Ausstellung im Kreidesaal des Zentrums erinnern seine Arbeiten an die Palette wechselnder Farben, die den Gang etwa durch die Wälder des Weltnaturerbes so eindrucksstark machen.


Schnee-Foto-von-galerie-auf-zeitPatrick Larkin stammt aus der südenglischen Grafschaft Surrey. Er studierte Kunst und Bildhauerei in London. Bis 1993 hatte er sein Atelier in Cornwall und stellte dort und in London mehrfach aus. Von 1999 bis 2004 lebte und arbeitete er im Berliner Bezirk Weißensee. Heute lebt er am Rande des Thüringer Waldes mit seiner Familie in Eisenach. Seine Liebe zur Natur führte ihn zu der vielfältigen Landschaft Thüringens. Wechselnde Einblicke zu den Bergen zwischen Rhön und Thüringer Wald finden sich auf seinen Bildern wieder, ebenso die Küsten und Endmoränenlandschaften Rügens, wo er sich regelmäßig aufhält.


Patrick Larkin geht in die Natur, dort nimmt er Formen und Farben auf, die er bei seinen ausgiebigen Spaziergängen findet. Jedes Detail eines Lichtstrahls, eines Blattes, einer Blüte oder eines Baches bewahrt er sich als unmittelbaren Eindruck. Diese Eindrücke fügt er zu einem Ganzen zusammen. Feine Nuancierungen werden so zu einer Folge von Farben, die sich gegenseitig ergänzen, abgrenzen und wieder aufscheinen. Seine Bilder erschließen sich dem Betrachter mit jedem Schritt des näher Tretens. Sie rufen Anschauung hervor, bleiben dabei ungegenständlich und sind doch erkennbar. Aus Larkins Kompositionen erwächst ein ganz eigenes Gefühl für eine Landschaft, für einen Blickwinkel, eine Tageszeit.
In einer reich differenzierten Palette von Grün bis hin zu Blau, Gelb, Rot und Weiß tritt die Natur hervor, überlagert und versteckt sich. Man begleitet den Künstler auf seinem Spaziergang. Mit den Eindrücken, die er eingefangen hat, gewinnen die Geräusche und Gerüche von Erde und Blättern, Schnee und Bäumen, Wasser und Luft lebendige Gestalt. Die Farben spielen miteinander, ergänzen sich und rufen Assoziationen von Verborgenem und Vergessenem hervor. Patrick Larkin ist ein Maler der lyrischen Impression.


Für das Gemälde „Der brennende Dornbusch“ erhielt der Künstler 2009 eine Bronzemedaille in der internationalen Ausstellung Caroussel de Louvre in Paris. Es wird im Kreidesaal gezeigt.


In der Zusammenarbeit des Nationalpark Zentrums mit dem Galeristen Gunter Haedke aus Berlin und dessen galerie auf zeit ist dies die vierte Ausstellung auf Rügen. Die Galerie hat sich die Förderung der Kunst zur Aufgabe gemacht durch Ausstellungen an dafür eher ungewöhnlichen Orten. Dabei bringt sie Künstler an neue Orte, regt zum Austausch an und sucht neue Kontakte. Bisher hat die Galerie in Ladenlokalen, Fabrikhallen, Museen in Schwerin, Erfurt, Bochum, Bad Hersfeld und Rüsselsheim ausgestellt.


Die Ausstellung findet statt im Kreidesaal des Nationalpark Zentrum Königsstuhl, Stubbenkammer 2 in Sassnitz. Sie wird eröffnet am Mittwoch, 09.Januar 2013 um 17:00 Uhr unter Anwesenheit des Künstlers. Der Eintritt ist frei. Ausstellungszeiten täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr bis zum 17. März 2013.


galerie auf zeit
gunter haedke
welterpfad 10
12277 berlin

haedke@die-galerie-auf-zeit.de
0174 9638384



« Zur Übersicht

Gastgeber

Villa Seebaer - Ferienwohnung MUSCHEL im Ostseebad Rerik

Villa Seebaer - Ferienwohnung MUSCHEL im Ostseebad Rerik

18230 Ostseebad Rerik (Ostseeküste Mecklenburg)

Die Ferienwohnung MUSCHEL ist komplett gefliest und zeitgemäß eingerichtet. Das Urlaubsquartier ist für 1 Person ideal eingerichtet und obendrein sehr preiswert gegenüber einem Hotelzimmer. Die Ostsee ist ca. 200 Meter und das Salzhaff mit Hafen und Promenadenbereich ist ca. 450 Meter entfernt.

ab 30,00 EUR

Ausflugstipp

Biosphärenreservat Schaalsee

Blick auf den Lassahner See im Biosphärenreservat Schaalsee. Foto: H.P. AndersEin buntes Mosaik aus Wäldern, Seen, Wiesen und Feldern, dazwischen kleine Dörfer, alte Alleen und malerische Städtchen – das ist die Schaalseelandschaft. Bis 1989 war sie durch die innerdeutsche Grenze geteilt. Im Jahre 2000 wurde der Mecklenburger Teil durch die UNESCO als internationales Biosphärenreservat ausgewiesen. Der Schaalsee ist der Mittelpunkt des Biosphärenreservates und gibt ihm seinen Namen.

Weiterlesen ›