Kulinarische Wochen lockten unzählige Gäste nach Fischland-Darß-Zingst


Die Kulinarischen Wochen, vor einigen Tagen gingen sie erneut zu Ende. Viele Veranstaltungen waren ausverkauft. Das Interesse an regionalen Frischeprodukten der heimischen Küche ist ungebrochen groß. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Kulinarischen Wochen auf Fischland-Darß-Zingst zu einer festen Größe im touristischen Veranstaltungskalender geworden sind. Viele Gäste kommen gezielt zu den Kulinarischen Wochen im Herbst auf die Halbinsel. Wobei die Meisten auf der Suche nach der Authentizität unserer Urlaubsregion sind, die sie zweifelsohne in den regionalen Gerichten im Zusammenspiel mit der Urwüchsigkeit und Unverfälschtheit unserer Küstenlandschaft und Natur finden“, so Mathias Löttge, Vorsitzender des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Gerade zu den Kulinarischen Wochen werde sehr deutlich, dass die Region zwischen Ostsee und Bodden auch außerhalb der Saison den Gästen sehr viel zu bieten habe. In diesem Jahr nahmen erneut 15 gastronomische Toppbetriebe der Region an den Kulinarischen Wochen teil. Und den Gästen wurde allerlei Interessantes und Vielseitiges geboten. So konnten Kunst und Kulinarisches in der Künstlerkolonie Ahrenshoop in Begleitung von Kurdirektor Hartmut Schmidt an ausgewählten Orten genossen, bei einem Kulinarischen Krimi in Zingst hautnah mit nach dem Mörder gefahndet, an einer Kulinarischen Rallye über das Fischland teilgenommen und selbiges auch gleich noch löffelweise probiert werden. Zudem ging es zu „Smutje an Bord“.

Anne Burghard von der Zingster Kur und Tourismus GmbH bewertet die Kulinarischen Wochen 2010 für das Ostseeheilbad als äußerst positiv. Zwei Veranstaltungen fanden im Ostseeheilbad statt. „Für Zingst sind die Kulinarischen Wochen wieder einmal sehr gut verlaufen. Man spürt regelrecht das große Interesse der Gäste an den einheimischen regionalen Frischeprodukten. So waren während der Kulinarischen Wochen beispielsweise in unserem Kurhausrestaurant die Gerichte von den Kulinarischen Wochen stark nachgefragt“, sagt sie. Durch die gute Zusammenarbeit aller Akteure sei es gelungen, Urlauber über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinweg für diese Zeit für die Region zu gewinnen. Womit sich ohne Zweifel immer wieder andere touristische Impulse ergeben. „In Zingst entwickeln sich die Kulinarischen Wochen mit weiteren Konzepten und Ideen zusehends fort“, so Anne Burghardt.

Die Kulinarischen Wochen haben sich auf Fischland-Darß-Zingst zu einer saisonverlängernden Maßnahme etabliert. Für David Radszuweit vom Ahrenshooper Restaurant „Am Kiel“ ist es dabei vor allen Dingen das geschlossene gemeinschaftliche Auftreten der vielen unterschiedlichen gastronomischen Häuser, was den Erfolg der Kulinarischen Wochen ausmacht. „Zudem steckt ein gutes Marketing durch den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst dahinter, das hervorragend funktioniert. Als Gesamtpaket sind die Kulinarischen Wochen für mich als Unternehmer sehr interessant, weshalb ich auch weiter mit dabei sein werde. Kulinarischen Wochen bedeuten zwar viel Arbeit und Vorbereitungen, aber es lohnt sich jedes Jahr erneut“, so David Radszuweit. Dass viele Gäste von den Kulinarischen Wochen in seinem Haus begeistert waren, davon zeuge viele Mails, die ihn im Anschluss erreichten. Die Kulinarischen Wochen haben zudem einen interessanten Nebeneffekt. Während dieser Zeit werden spürbar die Geschäftsbeziehungen zwischen den verbrauchsstarken Hotels sowie Restaurants an der Ostseeküste und den Erzeugern von regionalen Frischeprodukten im Binnenland intensiviert. „Auf diese Weise gelingt es zudem die so genannten wirtschaftlichen Binnenkreisläufe nachhaltig zu stärken, womit durch die Kulinarischen Woche eine vielfältige Wirtschaftsförderung in der Region betrieben wird“, betont Mathias Löttge abschließend.


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