Konzertreihe „Naturklänge“ 2009 wird im Rhododendron-Park Graal-Müritz eröffnet

Musik und Natur stehen seit Jahrhunderten in einer engen Beziehung zueinander. Das Farbenspiel der Blüten, der Gesang der Vögel und das Streichen des Windes durch die Äste und Blätter von Bäumen waren und sind immer noch einzigartige Inspirationsquellen für Musiker aller Epochen sowie der Ursprung umfangreicher Kompositionen. In der Konzertreihe „Naturklänge“ - einem Projekt des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst in Zusammenarbeit mit den Kur- und Tourismuseinrichtungen der Urlaubsregion - wird diese enge Beziehung in einer unvergleichlichen Art und Weise an landschaftlich reizvollen Orten erlebbar gemacht.

Ein unnachahmlicher Genuss für Augen und Ohren wird entzaubert, wenn Ravels Bolero am Hohen Ufer von Ahrenshoop zum Sonnenuntergang erklingt, ein schwimmendes Piano auf dem Schlemminer See gespielt wird oder Vogelstimmen im musikalischen Dialog im Marlower Vogelpark zu hören sind.

Bereits zum dritten Mal wird die Konzertreihe der Naturklänge auch im Rhododendron-Park von Graal-Müritz zu erleben sein. Zur Eröffnung am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, um 19 Uhr bringt das Ensemble „Son Naturel“ eine Hommage an die blühenden Alpenrosen mit klassischen Werken unter anderem von Eduard Mac Dowell, Robert Schumann, Johann Strauss und den Blumenwalzer von Tschaikowski umgeben vom zarten Farbenspiel der sich im Wechselspiel zwischen Schatten und Sonnenlicht wiegenden feingliedrigen großen Blütengebilde im neuen Konzertpavillon zu Gehör. „Wir freuen uns sehr, dass Graal-Müritz wieder als Konzertort bei den Naturklängen mit dabei ist und auch dieses Mal die Reihe bei uns eröffnet wird“, sagt Dr. Kuntze, Geschäftsführer der Tourismus und Kur GmbH von Graal-Müritz. Es zeige, dass sich der Rhododendron-Park als Veranstaltungsort etabliert habe. In Graal-Müritz befindet sich der größte Rhododendron-Park Deutschlands.

Konzert im Pfarrgarten von Starkow Foto: Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst

Bei der Konzertreihe „Naturklänge“ steht ein harmonischer Zusammenklang von Natur und Mensch im Vordergrund. „Es ist unser Anliegen Kunst und Natur zusammenzubringen, wobei die einzigen Stars die Bäume und die Waldlichtung, die Flusswiesen und der Küstensaum, die alte Eiche und die blühenden Alpenrosen sind, die wir den Menschen über die Musik näher bringen wollen. Dabei sind es alles außergewöhnliche Orte, die normalerweise keine Konzertorte sind, in denen sich die Musik aber in ihrem Kontext widerspiegelt“, erklärt Lutz Gerlach, musikalischer Leiter der Konzertreihe. Allein durch die Auswahl der Konzertorte entstehe beim Zuhören das Gefühl, Teil der Natur zu sein und mehr zu hören als nur die Musik. Daneben seien aber auch die Inhalte der jeweiligen Konzerte etwas besonders. „Dem jeweiligen Veranstaltungsort entsprechend besitzen die Naturklänge eine hohe musikalische genreübergreifende Vielfalt. Von keltischen Harfeklängen über Tangotönen bis zur Klaviermusik von Klassik bis Jazz ist alles zu hören“, erklärt der musikalische Leiter.

Die Reihe „Naturklänge“ befindet sich in ihrem siebten Jahr, wobei Lutz Gerlach damals für das erste Konzert einen Flügel auf einen schwimmenden Ponton auf den Schlemminer See stellte. Mittlerweile ist „Swimming Piano“ ebenso wie das Konzert an der Steilküste von Ahrenshoop zu Klassikern der Naturklänge geworden. „Es sind kleine aber feine Konzerte, die in einem besondere Maße die Philosophie der Urlaubsregion Fischland-Darß-Zingst mit dem Nationalpark ’Vorpommersche Boddenküste’ besinnbildlicht. So finden die Naturklänge an ruhigen, romantischen und teilweise märchenhaften Plätzen statt“, sagt Fried Krüger, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Mit den Naturklängen habe sich eine kleine aber hochkarätige Konzertreihe etabliert, die auch bewusst in der Vor- und Nachsaison musikalische Glanzlichter setzt.

Und so wird mit den Naturklängen ein musikalischer Brückenschlag vom Blütenrausch des Graal-Müritzer Rhododendron-Parks über die zwischen Ostsee und Boddengewässern eingebettete Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bis zum touristischen Hinterland mit dem Pfarrgarten von Starkow und der herrschaftlichen Parkanlage von Schlemmin vollzogen. Ein Höhepunkt wird dabei das Konzert mit Ulrike Dangendorf - Akkordeon und Lutz Gerlach - Keyboards auf der MS-Schaprode während einer Boddenrundfahrt vom Zingster Hafen sein.

Das zweite Konzert in der Reihe Naturklänge ist dann am 20. Juni um 20 Uhr im Pfarrgarten von Starkow an den Barthe Wiesen. Und nur eine Woche später am 27. Juni um 19.30 Uhr werden die Naturklänge im Garten des Kulturkatens „Kiek in“ zu erleben sein. Karten für die Veranstaltungen gibt es in allen Kurverwaltungen der teilnehmenden Orte, in den Stadtinformationen von Ribnitz-Damgarten und Barth, im Piano Centrum und Musikkontor Rostock und im Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst.

Fried Krüger: „Die Naturklänge sind Open-Air-Konzerte, mithin finden sie alle egal bei welchem Wetter statt. Die Konzertgäste sollten also sämtliche Wettervarianten bedenken.“ Weitere Informationen gibt es im Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst unter 038324/6400 oder unter www.tv-fdz.de und unter www.musikkontor.com.


Stichworte: graal, naturklänge, darß, fischland, zingst, müritz, rhododendron, „naturklänge“, natur, park

« Zur Übersicht

Gastgeber

Camping- und Ferienpark Havelberge

Camping- und Ferienpark Havelberge

17237 Userin OT Groß Quassow (Mecklenburgische Seenplatte)

Der Camping- und Ferienpark Havelberge liegt inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte, direkt am Woblitzsee und in unmittelbarer Nähe zum Müritz-Nationalpark. Neben Standplätzen für Wohnwagen und Wohnmobile bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Ferienhäusern und Mietwohnwagen.

ab 22,40 EUR

Ausflugstipp

Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte in Neubukow

Das Bürgerhaus mit Heinrich-Schliemann-GedenkstätteMit der Eröffnung des Bürgerhauses Neubukow, am 21. Juni 2003, fand die Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte ein neues Domizil. Bislang in einem Haus mit Mischnutzung in der Mühlenstraße untergebracht, zog sie nun in ein unter Denkmalschutz stehendes historisches Gebäude am Brink ein.

Weiterlesen ›