Festspiele-MV: Star der Alten-Musik-Szene im Rostocker Barocksaal


Kristian Bezuidenhout mit Werken von Mozart am Hammerklavier

Am Samstag, den 8. September widmet sich um 19:30 Uhr im Rostocker Barocksaal der südafrikanische Pianist Kristian Bezuidenhout am Hammerklavier unter dem Motto „Mozart pur“ ganz allein dem Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei stehen allerdings nicht nur dessen bekannte Klavierwerke auf dem Programm, sondern auch einige weniger geläufige. Zunächst spielt der Pianist die sechs Variationen F-Dur für Klavier solo KV 398 über die Arie „Salve tu Domine“ aus der Oper „I filosofi immaginari“ von Giovanni Paisiello. Außerdem stehen die Sonaten a-Moll KV 310 und A-Dur KV 331 sowie die Zwölf Variationen B-Dur über ein Allegretto KV 500 auf dem Programm. Für das Konzert gibt es nur noch sehr wenige vereinzelte Restkarten an der Abendkasse.


Kristian Bezuidenhout wurde 1979 in Südafrika geboren. Er gilt schon jetzt als würdiger Nachfolger Mozarts an den schwarz-weißen Tasten und wird weltweit gefeiert als Interpret der Sonaten des Salzburger Komponisten. Bezuidenhout begann sein Studium in Australien, beendete es an der Eastman School of Music in den USA und lebt nun in London. Nach seinem Studium als moderner Pianist zusammen mit Rebecca Penneys entdeckte er auch andere Tasteninstrumente für sich und studierte Cembalo bei Arthur Haas und Hammerklavier in der Klasse von Malcolm Bilson. Darüber hinaus arbeitete er eng zusammen mit Paul O’Dette. In dieser Zeit sammelte Bezuidenhout wertvolle Erfahrungen als Continuospieler verschiedener Barockopern in den USA und in Europa. Seine ersten bedeutenden Preise gewann das junge Talent bereits mit 21, als er 2001 sowohl den Publikumspreis als auch den ersten Preis bei dem bekannten Brügge Fortepiano-Wettbewerb erhielt. Kristian Bezuidenhout gastiert regelmäßig bei Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestre des Champs Elysées, dem Orchestra of the 18th Century, Concerto Köln, dem Kammerorchester Europa und dem Collegium Vocale in Gent – oftmals auch als Leiter. Er arbeitete zusammen mit Künstlern wie Phillipe Herreweghe, Frans Brüggen, Christopher Hogwood, Pieter Wispelwey, Daniel Hope und Viktoria Mullova. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Lieder-Rezitale u. a. mit Carolyn Sampson, Mark Padmore und Jan Kobow.


Der Rostocker Barocksaal am ehemaligen Palais der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin ist eine bezaubernde Kostbarkeit der Architektur des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude, das 1714 unter Leitung des mecklenburgischen Baudirektors Leonhard Christoph Sturm entstand, diente zu repräsentativen Zwecken, wenn sich die herzogliche Familie in Rostock aufhielt. Der kunstsinnige Herzog Christian Ludwig, Nachfolger Carl Leopolds, gab um 1750 seinem Baumeister, dem Franzosen Jean Laurent Legeay den Auftrag zu einem Ergänzungsbau des herzoglichen Palais’ in Rostock, der heute als „Barocksaal“ bezeichnet wird. Das in zwei Jahren gebaute zweigeschossige Barockgebäude erhielt im Obergeschoss den reichgeschmückten Festsaal für Theateraufführungen und Konzerte und im Erdgeschoss einen kleinen Saal. Nach einer umfassenden Restauration von 1963-68, bei der versucht wurde, die Originalgestalt weitestgehend wiederherzustellen, wird der Saal heute für Konzert- und Festveranstaltungen genutzt.


Für weitere Informationen, Fotos oder Pressekarten wenden Sie sich gerne an:

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH
Lindenstraße 1
19055 Schwerin



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