Schönberg in Nordwestmecklenburg

Sehenswürdigkeiten - Touristinfo

Im Jahre 1219 wurde Sconenberge erstmals urkundlich erwähnt. Es war damals ein Bauerndorf mit zwölf Höfen, von denen bis 1945 acht erhalten blieben. Doch der rein dörfliche Charakter verlor sich schnell, als die Bischöfe von Ratzeburg 1327 ihre Residenz nach Schönberg verlegten und sich am Nordrand des Dorfes eine gut gesicherte Wasserburg errichteten, von der oberirdisch leider nichts erhalten ist.
Bischöfliche Bedienstete und Handwerker siedelten sich an, so dass Schönberg bald nicht nur zum politischen, sondern auch zum wirtschaftlichen Mittelpunkt des Bistums Ratzeburg wurde. Stadtrecht erhielt Schönberg 1822 und blieb amtssässig bis 1919; demzufolge blieb die Entwicklung des Ortes immer von der Gunst des jeweiligen Landesherrn oder seines Vertreters abhängig.

Ausblick vom Kirchturm Foto: Stadt Schönberg

Die Kirche in Schönberg im Winter Foto: Stadt Schönberg

Schönbergs Bedeutung für das Land Ratzeburg blieb unbestritten, auch als das Gebiet nach dem 30jährigen Krieg als Fürstentum an Mecklenburg fiel und ab 1701 zum Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gehörte. Nach dem Erlangen des Stadtrechtes und als Sitz der Landvogtei erlebte die Stadt um die Mitte des 19. Jahrhunderts eine wirtschaftliche Blütezeit, als bei einer Einwohnerzahl von 2500 Personen ungefähr 270 Betriebe von Handwerkern und Gewerbetreibenden existierten, die das Umland mit ihren Produkten versorgten. Nach der Reichseinigung von 1871 geriet Schönberg in den Sog der benachbarten Hansestadt Lübeck, was zum Zusammenbruch vor allem des produzierenden Handels führte.

Der Oberteich Foto: Stadt Schönberg

1934 wurden die Ämter Grevesmühlen und Schönberg zum Kreis Schönberg zusammengeführt mit Sitz der Kreisverwaltung in Schönberg. Den zweiten Weltkrieg überstand die Stadt unzerstört. 1949 verlor Schönberg den Kreisstadtstatus an das 20 km östlich gelegene Grevesmühlen. Durch seine Lage hart am sogenannten Sperrgebiet der Westgrenze der DDR geriet die Stadt ins Abseits. Nach der Wiedervereinigung erschlossen sich vollkommen neue Möglichkeiten, bedingt sowohl durch die günstige Lage zwischen Lübeck und Schwerin als auch durch den direkten Anschluss an die Ostseeautobahn A 20. Heute leben in Schönberg etwa 4.500 Einwohner. Ein Urlaub in Schönberg bietet sich an.

Das Volkskundemuseum Foto: Stadt Schönberg

Die Altstadt hat sich den Charme einer typischen mecklenburgischen Kleinstadt bewahrt. 1994 wurde die Stadt Schönberg in das Stadtsanierungsprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Seither wurden im Altstadtkern zahlreiche private und öffentliche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, was bei Urlaubern gut ankommt.

Von Juni bis September, jeweils Dienstags 20.00 Uhr, sind in der St.-Laurentius-Kirche jährlich mehr als 20 Konzerte des Schönberger Musiksommer zu erleben, die tausende Besucher anziehen. Hinzu kommen Sonderkonzerte und verschiedenartige Ausstellungen. Mit seinem kulturell und landschaftlich reizvollen Umfeld bietet der Schönberger Musiksommer sowohl Künstlern als auch Besuchern viel Sehens- und Hörenswertes und mannigfaltige Möglichkeiten der Begegnung.

Das Programm des Schönberger Musiksommers bewegt sich von der traditionellen Kirchenmusik bis in die Grenzbereiche des Jazz. Uraufführungen oder europäische Erstaufführungen bestimmen genauso den Spielplan wie populäre Klassik. Der Schönberger Musiksommer gibt Gelegenheit zu Experimenten und lässt begabte Jugend zum Zuge kommen. Damit wird auch eine Öffentlichkeit angesprochen, die bislang nicht mit Klassikkonzerten zu erreichen war. In seinem offenen Klima kommen sich Künstler und Publikum, Gastgeber und Gäste näher als anderswo; es entsteht eine einzigartige Atmosphäre - Urlaub machen in Schönberg.

Fotos (4): Stadt Schönberg

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Sehenswürdigkeiten

Volkskundemuseum

Das Volkskundemuseum in Schönberg dokumentiert die kulturelle Eigenständigkeit im ehemaligen Fürstentum Ratzeburg und zeigt eine der bedeutendsten volkskundlichen Sammlungen Norddeutschlands.

St.-Laurentius-Kirche

In der St.-Laurentius-Kirche mit Ihrer historischen Winzer-Orgel von 1847 findet der jährliche Schönberger Musiksommer statt. Zu sehen sind hier ebenfalls ein Lutherdenkmal und eine spätgotische Mordwange (Sühnestein).

Freilichtanlage Bechelsdorfer Schulzenhaus

Die Freilichtanlage des Bechelsdorfer Schulzenhauses ist eine Außenstelle des Volkskundemuseums in Schönberg. Das Hauptgebäude von ca. 1525 und die Scheune von 1518 sind Zeugen des damaligen bäuerlichen Lebens in einer der eigenwilligsten Landschaften Mecklenburgs.

Altstadt

Die aus sieben Straßen bestehende Schönberger Altstadt entstand größtenteils im 18. und 19. Jahrhundert. Sie wurde im Zuge der Städtebauförderung umfangreich saniert.

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Touristeninformation

Die Touristeninformationen der Stadt Schönberg bietet Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an, die Ihren Aufenthalt in Schönberg noch schöner machen

Stadt Schönberg
Am Markt 15
23923 Schönberg
Telefon: 038828 - 330 - 0
info@stadt-schoenberg.de
www.stadt-schoenberg.de

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