Alle Mühlen in Woldegk

Museumsmühle (Buddesche Mühle)

Die Museumsmühle ist eine Erdholländermühle aus dem Jahre 1883 und seit 1952 außer Betrieb. An gleicher Stelle stand zuvor eine Bockwindmühle aus dem Jahre 1766. Otto Budde hatte die alte Mühle 1872 erworben und 1883 die neue aufgebaut. Im Jahre 1993 erfolgte die Rekonstruktion und neue Dachschindel wurden angebracht. Zur Darstellung verschiedener Mühlenflügel erhielten die Flügel 1994 eine Segelbespannung. Seit 1969 ist hier das Heimatmuseum mit umfangreichen Ausstellungen zur ur- und Frühgeschichte untergebracht. beliebt sind bei den vielen in- und ausländischen Besuchern die Mühlen- und Stadtmodelle. Die Überraschung: Wenn man aus eines der vier Mühlenfenster blickt, dann ist jeweils eine andere Mühle zu sehen. 


Ehlertsche Mühle

Die "Mühle Hans Ehlert" oder "Ehlersche Mühle" ist heute ein technisches Denkmal aus dem Jahre 1886, welche nach ihrem letzten Besitzer benannt ist. Seit 1926 ist die Mühle im Besitz dieser Familie, die bis 1970 in Betrieb war. 1985 verkaufte Hans Ehlert die Mühle an die Stadt. 1991 beginnt die umfangreiche Rekonstruktion, die seit 1988 vorbereitet wurde, zu einem technischen Denkmal. Seit 1886 gab es keinerlei bauliche Veränderungen, sodass das Innenleben dieser Mühle noch wie vor 100 Jahren erhalten ist. 1993 wurde das Mühleninformationszentrum fertig gestellt und originalgetreue Flügel angebaut. Auf Wunsch und zu besonderen Anlässen wird hier das Schaumahlen durchgeführt.


Moulin Rouge

Diese Mühle aus dem Jahre 1895 wird heute als Wohnhaus genutzt. Im Anbau befindet sich eine Töpferei, die die Familie Saalfeld handwerklich betreibt. Die Töpferwaren werden zum größten teil aus Ton hergesellt, der in de Feldmark um Woldegk herum gewonnen und selbst aufbereitet wird. Der Standort dieser Mühle ist auf dem Gotteskamp, daher auch die Bezeichnungen "Gotteskampmühle", "Töpfermühle" oder auch wegen ihrem roten Anstrich "Moulin Rouge" genannt. Es werden hier auch Töpferlehrgänge durchgeführt und Besichtigungen sind ebenfalls möglich.


Fröhlcke Mühle

Die "Fröhlcke Mühle", oder auch "Seemühle" genannt, aus dem Jahre 1887 ist ein doppelter Galerieholländer und mindestens die größte Mühle Norddeutschlands. Sie ist 26 Meter hoch und die Mechanik ist zum Teil noch vollständig erhalten. Eine Nutzung ist derzeit nicht gegeben.


Woldegker Mühlen- und Heimatverein

Geschichten über Mühlen zu erzählen, heißt vor allem davon zu berichten, wer und unter welche Umstände den Mühlen nicht nur zum "Leben", sondern auch zum "Überleben" verhalfen.
Anfang der 60er Jahre im 20. Jahrhundert verloren viele Mühlen ihre Existenzberechtigung. In Woldegk sah das Schicksal der Mühlen nicht anders aus. da es sich jedoch um massiv gebaute Turmholländermühlen handelte, war der Zerfall nicht so schnell eingetreten. Ihre Eigentümer bemühten sich unablässig um den Erhalt.




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