Wesenberg - Stadt am Wasser

Sehenswürdigkeiten - Touristinfo

Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte direkt am Woblitzsee gelegen, findet man den „staatlich anerkannten Erholungsort“ Wesenberg. Die Stadtgründung erfolgte vermutlich im Jahre 1252 im Schutze der Burg durch den Fürsten Nikolaus von Werle - Güstrow, der Wesenberg mit dem Schwerinschen Stadtrecht ausstattete.

1276 verlor der Fürst von Werle seine Länder und damit auch Wesenberg an die Markgrafen Albrecht und Otto von Brandenburg. Aus dieser Zeit etwa stammt das Stadtwappen. Die im 13. Jahrhundert erbaute Burg ist das wichtigste Wahrzeichen der Stadt und ein besonderer Anziehungspunkt. Sie ist bei der Entstehung von Sümpfen umgeben gewesen und der Burgberg wurde offenbar von Menschen geschaffen.

Heute sind noch Reste der Burgmauer von Wesenberg erhalten sowie der sogenannte Fangelturm, auf dem sich seit einigen Jahren eine Aussichtsplattform befindet. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten hat heute die Touristinformation im Burginneren ihren Sitz sowie auch eine Heimatstube, die eine ur- und frühgeschichtliche Sammlung und ein kleines Forstmuseum beherbergt. Das Herzstück des Museums ist die Darre. Hier wurden einst Zapfen von Nadelbäumen getrocknet und deren Samen gewonnen. Auch eine Fischereiausstellung kann man auf dem Burggelände besichtigen. Hier kann man über die Entwicklung der Fischerei, Fischfanggeräten und bis hin zu einheimischen Wasservögeln so Einiges in Erfahrung bringen.

Unterhalb der Burg befindet sich der Wesenberger Sportboothafen. Wasserwanderer, angefangen von Kanuten bis hin zum Hausbootkapitän, haben hier die Möglichkeit anzulegen und zu übernachten aber auch Wasser und Strom zu laden. Der am Sportboothafen entlang führende Burgweg endet auf dem Marktplatz, dem Zentrum der ringförmig angelegten Innenstadt von Wesenberg. Von hier aus sollt man seinen Besuch in das liebevoll angelegte Museum für Blechspielzeug und alte Musikinstrumente in der Villa Pusteblume unbedingt einplanen.

Die Spitze der im 14 Jahrhundert errichteten Marienkirche, deren Baustil in die Gotik gehört, ragt sichtbar über den Marktplatz hinaus. Im Innern der Kirche kann man die im Jahre 1717 erbaute Röder-Orgel besichtigen. Auch die mystische Sage um eine eigentümlich geschmiedete Teufelskette weckt das Interesse der Besucher. Eine ca. 620 Jahre alte Linde mit dem Stammumfang von 8 Metern ziert als Naturdenkmal den Eingang der Kirche. Am Ortsrand von Wesenberg in Richtung Wustrow befindet sich der Findlingsgarten. Gesteinsarten und Herkunft der Findlinge lassen sich an den dazugehörigen Tafeln ablesen.

Auch die angrenzenden Gemeinden von Wesenberg haben ihren besonderen Reiz, so findet man zum Beispiel in Ahrensberg die einzige in Norddeutschland erhaltene Hausbrücke.

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Sehenswürdigkeiten

Burg

Die hochmittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert liegt im Nordosten der Stadt auf einem Hügel und ist das Wahrzeichen der Stadt Wesenberg. Allerdings ist von der Ursprünglichen Burganlage nur noch der Bergfried (Fangelturm) sowie ein Rest der Burgmauer erhalten.

Gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert

Die St. Marienkirche von Wesenberg liegt leicht erhöht südwestlich vom Marktplatz. Erbaut wurde die Stadtkirche in mehreren Stufen vom 13. - 15. Jahrhundert.

Museum für Blechspielzeug

Das Museum für Blechspielzeug befindet sich in der Villa Pusteblume und zeigt viele verschiedene Blechspielzeuge und mechanische Musikinstrumente.

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Touristinformation

Das Informationsbüro Wesenberg bietet Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an, die Ihren Aufenthalt noch schöner machen.

Informationsbüro Wesenberg
Burgweg
17255 Wesenberg

Tel: 03 98 32 / 2 06 21
Fax: 03 98 32 / 2 03 83

E-Mail: info@wesenberg-mecklenburg.de
Internet: www.klein-seenplatte.de

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