Penzlin und die Alte Burg mit Hexenmuseum

Sehenswürdigkeiten - Touristinfo

Im Städtedreieck Waren - Neubrandenburg - Neustrelitz liegt die Kleinstadt Penzlin, die im 13. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt. Weithin sichtbar thront die evangelisch - lutherische Kirche St. Marien aus dem 13. Jahrhundert wie eine Glucke über dem verträumten Städtchen. Reste der Stadtmauer von Penzlin und eine Wallanlage, entstanden im 14. Jahrhundert, geben dem Stadtbild ein mittelalterliches Flair.

Durch die Lage der Kleinstadt in einem landschaftlich reizvollen Teil der Mecklenburgischen Seenplatte und die Nähe zum Müritz-Nationalpark bietet sie zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in Penzlin. Spazierwege, wie der Burgenwanderweg nach Burg Stargard,  Bade - u. Angelseen, sowie eine Anbindung an den Radweg rund um den Tollensesee laden zu einem Aktivurlaub ein. Golfen ist in der Nähe von Pelzin möglich.

Die Altstadt von Penzlin mit der Burg im Hintergrund. Foto: Kittner

Der Penzliner See. Foto: KittnerDie bedeutendste Sehenswürdigkeit von Penzlin ist die Alte Burg aus dem 16. Jahrhundert. Über 500 Jahre war sie im Besitz  des Rittergeschlechts der Maltzans. Seit 1940 ist die Burg Stadteigentum und etablierte sich 1994 zu einem Fachmuseum für „Magie und Hexenverfolgungen in Mecklenburg“. Weit über die Grenzen der Region bekannt, zieht sie jährlich etwa 30.000 Besucher an. Sachkundige Führungen geben Auskunft über die Burggeschichte und lassen beim Rundgang durch die Folterkammer und die in ihrer Art in Europa einmaligen „Hexenverliese“ die Hexenverfolgung wieder lebendig werden. Im Obergeschoss der Burg kann man sich über das Ausmaß und die Hintergründe der vorwiegend im 16. und 17. Jahrhundert erfolgten Prozesse informieren.

Blick in den Folterkeller der Burg in Penzlin. Foto: Kittner

In Mecklenburg waren es immerhin fast 4.000 Prozesse von Frauen, Männern und Kindern, die der Hexerei angeklagt waren. Etwa 52 Prozent wurden mit dem Feuertod bestraft. Der bedeutendste Fall war hier der Prozess der Benigna Schultzen. Sie war hier die einzig Überlebende und es war in Penzlin der letzte Hexenprozess, begann 1699 und endete 1711. Sehenswert sind auch die Schwarzküche mit dem 12 Meter hohen Rauchfangmantel und der Rittersaal, der heute als Standesamt genutzt wird. Ein Burgrestaurant lädt zum Verweilen ein.

Die alte Burg in Penzlin. Foto: Tamara Rottmann

Alljährlich ziehen die Walpurgisnacht am 30. April und das Burgfest, das am vorletzten Augustwochenende stattfindet, tausende Besucher an.

Das Museum von Pelzin ist von Mai bis Oktober täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
In den Wintermonaten sind wir an den Wochentagen von 9.00 bis 15.00 Uhr und am Wochenende und an den Feiertagen von 13.00 bis 16.00 Uhr für unsere Besucher da.

Fotos: Kittner (3), Tamara Rottmann (1)

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Sehenswürdigkeiten

Kirche St. Nikolai

Die dreischiffige Hallenkirche St. Nikolai ist ein klassischer Backsteinbau. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet, die Kapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1877 wurde die Kirche umfassend saniert.

Alte Burg und Museum

Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Alte Burg in Penzlin erbaut. Sie diente als Sitz mehrerer Herrschergenerationen, u. a. der Familie von Maltzan. Durch Verfall war die Burg lange Zeit unbewohnbar. Die Sanierung erfolgte ab 1991.
Heute befindet sich in der Burg das Museum der Stadt Penzlin. Gezeigt werden hier Ausstellungen zum Thema "Hexenverfolgung in Mecklenburg". Hier werden auch regelmäßige Burgfeste sowie die jährliche Walpurgisnacht veranstaltet.

Slawische Burgwälle

Der slawische Burgwall am Penzliner Stadtsee stammt aus dem 10. bis 12. Jahrhundert. Die Wehranlage ist ca. 40 Meter breit und 70 Meter lang. Ein weiterer Burgwall befindet sich im Norden der Stadt.

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Touristinformation

Die Tourist-Info Penzlin bietet Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an, die Ihren Aufenthalt noch angenehmer machen.

Tourist-Info Penzlin
Große Straße 4
17217 Penzlin

Tel: (0 39 62) 21 00 64
Fax: (0 39 62) 21 05 15

E-Mail: touristinfo@penzlin.de
Internet: www.penzlin.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch  8 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr
Donnerstag    8 - 12 Uhr und 13 - 17.30 Uhr

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