Warin - Stadt an 2 Seen

Touristinfo

Die kleine beschauliche Stadt Warin mit gut 3.500 Einwohnern gehört zu Metropolregion Hamburg und liegt im Landkreis Nordwestmecklenburg. Die Hansestadt Wismar und damit auch die Ostsee ist in knapp 25 Kilometern ganz in der Nähe. Damit ist Warin ein tolles Urlaubsziel für die ganze Familie. Machen Sie sich auf, eine einzigartige Region zu entdecken und den Urlaub an der Ostsee auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu genießen.


Naturschutzpark zum Entdecken

Was gibt es noch über Warin zu sagen? Kennen Sie Raubwürger und Neuntöter? Diese wenig schmeichelhaften Namen gehören seltenen Singvögeln, die hier ihre Heimat haben. Sie leben im Naturschutzgebiet Rothenmoorsche Sumpfwiese und ist ein El Dorado für Flora und Fauna und nebenbei ein spannendes Ausflugsziel für Groß und Klein. Hier spielt die Natur noch eine große Rolle. Denn auch der Naturpark Sternbeger Seenland eignet sich perfekt zum Ausspannen und ausgiebige Spaziergänge. Ruhe und Erholung werden hier großgeschrieben. Der Naturpark umfasst auch Städtchen wie Pinnow, Neukloster oder Sternberg, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Im Rathaus informiert ein Naturparkzentrum die Besucher über die Schönheit und Besonderheiten des Parks. Wer angeln möchte, findet hier einen großen Fischbestand wie Forellen, Störe, Karpfen, Aale oder Welse. Wer nicht selbst angeln möchte, genießt den Fisch einfach frisch vor Ort in einem der Restaurants. Warin und seine umliegenden Seen gehören zur Sternberger Seenlandschaftund laden nicht nur Naturfreunde und Wasserfreaks zum Urlaub ein.


Historisches und Wissenswertes

Warin liegt zwischen den beiden Seen Großer Wariner See und dem Glammsee. Diese besonders attraktive Lage wussten im Mittelalter auch bereits die Schweriner Bischöfe zu schätzen und ließen sich hier eine Sommerresidenz errichten. Im Jahr 1883 wurde diese Anlage jedoch abgerissen. Warin verfügte über eine umfangreiche mittelalterliche Bausubstanz, die größtenteils bereits im Dreißigjährigen Krieg zu Beginn des 17. Jahrhunderts und im Jahr 1773 bedauerlicherweise durch Großbrände zerstört wurde. Erhalten geblieben ist unter anderem das Predigerwitwenhaus, das etwa 1775 entstand und heute das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt ist. Die neugotische Stiftskirche zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, die 1874 bis 1878 errichtet wurde. Warin war immer durch die Landwirtschaft geprägt, daran konnte auch die Industrialisierung nichts ändern. Einzig die Holzpantoffelfabrik sorgte im 19. Jahrhundert für Lohn und Brot. Ab 1878 wurde Warin an die Bahnstrecke Wismar – Karow angeschlossen. Während des Nationalsozialismus wurde der Jüdische Friedhof zerstört, heute erinnert ein Gedenkstein daran. 1945 fanden hier im Schloss Hasenwinkel Vorgespräche zur Potsdamer Friedenskonferenz statt. 1983 feierten die Bewohner das 750-jährige Jubiläum. Allerdings wurde Warin bereits 1178 erwähnt. Wann Warin das Stadtrecht bekam, ist nicht eindeutig überliefert. Experten gehen vom Jahr um das Jahr 1300 aus.


Natur und Sehenswürdigkeiten

Sternberger-Seenplatte-Foto-MV-Travel-IMG 2114Warin hat viel Sehenswertes zu bieten. Da wären z. B. das Denkmal für den Zeichner und Illustrator Ernst Lübbert, die 1879 bis 1915 hier geboren wurde, in Berlin studierte und im Ersten Weltkrieg im heutigen Weißrussland ums Leben kam. Ein Ehrengrab erinnert an die jüdische Familie Wolff-Stapelmann, die den Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Das Hünengrab von Pennewitt in der Nähe von Neukloster führt die Urlaubsgäste zurück in die Steinzeit. Im Wariner Ortsteil Mankmoos befindet sich mit dem Urdolmen ein weiteres Zeugnis dieser Vergangenheit, der zu einem Großsteingrab gehört. Autofreaks kommen im Oldtimer-Museum Groß Raden auf ihre Kosten. Hier sind Rundgänge und Führungen möglich. Auf einem Rundgang um den Glammsee erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte und Besonderheiten der Region. Der Aussichtsturm bietet eine tolle Aussicht über die Seenplatte.


Ein weiteres unvergessliches Naturerlebnis sollten Gäste keinesfalls verpassen. Wer gut zu Fuß ist, sollte eine Wanderung im Radebachtal mit der Prinzessinenschlucht einplanen. Unberührte Natur, atemberaubende Ausblicke und leckere Pilze sind hier zu finden.


Herrschaftlicher Wohnsitz und modernes Tagungshotel in einem ist das weithin bekannte Schloss Hasenwinkel. Der putzige Name sollte nicht über das edle Ambiente hinwegtäuschen. Hier lässt es sich fürstlich speisen und feiern, z. B. eine stilvolle Hochzeit. Heute gehört das Schloss dem Arbeitgeberverband Nordmetall, es wurde aufwendig restauriert und dient wie erwähnt als Hotel und Tagungshaus für die verschiedensten Veranstaltungen. Absolut sehenswert, aber leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, ist das Gutshaus Groß Labenz mit seinem wunderschönen Park. Anders das Gutshaus Jesendorf. Das Haus stammt aus dem 19. Jahrhundert und wechselte häufig die Besitzer. Heute ist es wiederum in Privatbesitz, aber einzelne Räume können für Festlichkeiten und Veranstaltungen gebucht werden. Ebenfalls erwähnenswert ist der Gutshof Friedrichswalde. Auch hier wechselten die Besitzer häufig, das Haus stammt aus dem 18., 19. Jahrhundert. Heute ist es in Privatbesitz und dient als gemütliches Hotel.


Für die Freizeitgestaltung erwarten die Besucher in der näheren Umgebung auch das Erlebnisbad Wonemar Wismar, das Alpin-Center Hamburg-Wittenburg mit eigenem Hotel sowie der Natur- und Umweltpark Güstrow.


Unterkünfte

Die Gäste können aus einer großen Zahl verschiedener Unterkünfte wählen. Für Familien mit Kindern ist sicherlich z. b. der Natur- und Ferienpark am Labenzer See zu empfehlen. Zudem gibt es eine ganze Reihe von gemütlich eingerichteten und liebevoll gestalteten Ferienhäusern und Ferienwohnungen in verschiedenen Preiskategorien, ebenso wie Hotels oder Pensionen. Familiär und abenteuerlich geht auch auf dem Ferienhof Bache oder im Feriendorf Warnabi zu.

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Touristinfo - Fremdenverkehrsverein Warin e.V.

Am Markt 4 a
19417 Warin

Telefon (038482) 60431
 E-Mail: fremdenverkehr@warin.de

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