sehenswerte Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern

Kirchen und Klöster in MV

Mehr als 270 Kirchen prägen das Bild von Mecklenburg-Vorpommern. Neben einigen bekannten Wahrzeichen stehen viele davon in kleinen Dörfern und Städten und geben bis heute einen Einblick in die Kultur und Geschichte des Bundeslandes. Die Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den ältesten Bauwerken der Region. Schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann mit der Einwanderung deutscher Siedler in die damals slawischen Gebiete die Gründung der ersten Kirchen und Klöster.

Die bis heute erhaltenen Kirchen haben ihre Wurzeln im 13. Jahrhundert. Hier lässt sich die Geschichte des Bundeslands beginnend mit den ersten christlichen Siedlern, die ihre Traditionen mitbrachten, bis heute verfolgen. Stil prägend für die Bauweise aus dieser Zeit sind massige quadratische Westtürme und Kirchenschiffe mit eingezogenen Chören mit Überwölbungen im Innenraum. Im Laufe der Zeit vermischte sich dieser Baustil mit anderen Einflüssen.

Die ersten Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern wurden mit regionalen Materialien wie Feldstein-Findlingen gebaut. Daher werden diese Kirchen auch als Wehrkirchen bezeichnet. Daneben prägen Backsteinkirchen das Land. Im 18. Jahrhundert erlebten einige Kirchen bauliche Umgestaltungen. Es entstanden beispielsweise barocke Turmbauten und das Kircheninnere wurde im barocken Stil gestaltet.

Wahre Kunstwerke

Einige Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern begeistern durch ihre künstlerischen und historischen Besonderheiten. Eine der ältesten romanischen Backsteinkirchen befindet sich in Vietlübbe. Ihr Bau begann bereits zwischen 1220 und 1230. Auch auf Rügen lassen spätromanische Kirchen die Besucher bis heute staunen. In der Feldsteinkirche in Tribohm aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts befindet sich eine der eindrucksvollsten barocken Schnitzausstattungen in Vorpommern.

Eine besondere gotische Kirche steht in Recknitz. Kirchen aus der Zeit der Renaissance sind hingegen eine Seltenheit in Mecklenburg-Vorpommern. Eine dieser Kirchen befindet sich in Bristow. Sie besitzt eine aufwendige Innenausstattung mit besonderen Schnitzarbeiten aus der Zeit der Renaissance. Zudem lassen sich viele Fachwerkkirchen aus dem 17. und 18. Jahrhundert in Mecklenburg-Vorpommern bewundern. Fast alle Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern stehen unter Denkmalschutz.

Bad Doberaner Münster. Foto: MV-Travel

Besondere Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern

Neben den schönen großen und kleinen Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern ziehen einige Highlights jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Der Schweriner Dom ist beispielsweise über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die dreischiffige Basilika aus Backstein geht auf das Jahr 1172 zurück und besitzt den höchsten Kirchturm im Osten Deutschlands. Außergewöhnlich sind die farbliche Gestaltung des Innenraums sowie die zahlreichen wertvollen Ausstattungsstücke. Der Ausblick vom Kirchturm aus über die Stadt Schwerin ist übrigens sehr reizvoll.

Wer zu Besuch in Ludwigslust ist, sollte sich neben dem Schloss Ludwigslust auch die monumentale Stadtkirche anschauen. Die Kirche wirkt beinahe wie ein Tempel und ist daher eher untypisch für Norddeutschland. Auch das Kircheninnere ist mit sehr großen Gemälden sehr ungewöhnlich.

Die St. Nikolaikirche in Stralsund ist ebenfalls einen Besuch wert. Die hochgotische Architektur verbindet sich hier mit reichlicher Ausstattung aus der Gotik. Figurengruppen, Reliefdarstellungen und Altäre zeigen nicht nur die religiösen und kulturellen Abbildungen, sondern geben auch einen Einblick in die Geschichte der Stadt.

An der Ostsee zieht es viele Besucher zum Doberaner Münster, einem Bauwerk aus der Zeit der norddeutschen Backsteingotik. Sie bildet das Zentrum des ersten Klosters in Mecklenburg-Vorpommern. Die mittelalterliche Ausstellung ist sehr gut erhalten und ist heute die reichste einer Zisterzienserklosterkirche in ganz Europa.


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Inselkirche Poel

Inselkirche Poel. Foto: MV-TravelWer die Insel Poel von Fährdorf aus betritt sieht schon die Inselkirche in Kirchdorf. Genauer gesagt den 47 Meter hohen Kirchturm - mit der sogenannten "Bischofs­mütze". Gemäß Historie der Inselkirche wurden erste Bauaktivitäten in der Zeit 1220/1230 datiert.

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St. Marien Kirche in Wismar

St. Marien Kirche in Wismar. Foto: MV-Travel.deDa die Marienkirche eine Ratskirche war, wurde sie entsprechend prachtvoll ausgestattet. Viele der Schätze wurden aber an arme Gemeinden in Mecklenburg verschenkt, wie zum Beispiel die Kanzel, die 1587 von einem bedeutenden Holzschnitzer aus Lübeck gestaltet wurde. Das Triumphkreuz aus dem Jahre 1420 kann heute im Dom von Schwerin bewundert werden

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St. Georgen Kirche in Wismar

St. Georgen Kirche in Wismar. Foto: TZW / Hansestadt WismarSt. Georgen, wurde als letzte der drei Hauptkirchen von Wismar gebaut. Was sich jedoch vor dem Bau an dieser Stelle befunden hat, das konnte bis heute nicht restlos geklärt werden. St. Georgen wurde im gotischen Stil wahrscheinlich zwischen 1440 und 1550 erbaut und als Grundriss diente eine dreischiffige Basilika mit einem Querhaus.

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St. Nikolai Kirche in Wismar

St. Nikolaikirche in Wismar. Foto: MV-Travel.deJeder, der das Mittelschiff von St. Nikolai betritt, wird von der hellen, schlanken Form und vor allem von der gewaltigen Höhe des Mittelschiffs von 37 m begeistert sein. St. Nikolai wurde nach dem Vorbild der St. Marien Kirche in Wismar erbaut, die rund 50 älter als die Stadtkirche ist.

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Kloster Dobbertin - ein architektonisches Prunkstück

Kloster in Dobbertin - MV. Foto: MV-TravelDie Klosteranlage Dobbertin am Dobbertiner See ist ein architektonisches Prunkstück und wurde um 1220 von Benediktiner-Mönchen gegründet. Im Jahr 1234 wurde aus dem Kloster ein Nonnenkloster und gelangte rasch zu Ansehen und Wohlstand. Die Zeit der Reformation brachte heftigen Widerstand der Nonnen mit sich.

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St. Marienkirche zu Ueckermünde

Kirche Mecklenburg-VorpommernMitten im Zentrum von Ueckermünde befindet sich die St. Marienkirche. Die Kirche wurde 1766 erbaut. Später wurde der neugotische Turm ergänzt. Die Kirche kann mit vielen schönen Details aufwarten, die einen Besuch lohnen. Die Holzmalereien und Wappen sind herausragend.

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St. Georgkirche in Wiek auf Rügen

 Pfarrkirche St. Georg zu Wiek auf Rügen. Foto: MV-TravelDie evangelische Pfarrkirche St. Georg zu Wiek auf Rügen ist eine gotische Backsteinkirche mit drei Schiffen. Um 1400 wurde sie in mehreren Phasen von den Zisterzienser-Mönchen erbaut. Zuerst wurden der Chor und die Sakristei fertig, das Langhaus kam später hinzu.

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St. Johanneskirche in Rerik

St. Johanneskirche in Rerik - Taufengel. Foto: MV-TravelDie St. Johannes-Kirche im Ostseebad Rerik hat viele interessante Details zu bieten. Erbaut wurde sie ca. 1250 auf Feldsteinsockel als frühgotischer Backsteinbau errichtet. Die 2-jochige Hallenkirche mit quadratischen Chor und 4-giebeligem Turm sowie achteckigem Helm verfügt über sehr gut erhaltene barocke Inneneinrichtungen bzw. Details, die man in der Kirche so nicht vermuten läßt.

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Doberaner Münster - Zisterzienser-Kloster Doberan

Luftaufnahme Bad Doberaner Münster. Foto: MV-TravelDas Doberaner Münster. Wenn Sie eine Reise duch Mecklenburg-Vorpommern planen, sollte natürlich auch ein Besuch in dem Doberander Münster in Bad Doberan nicht fehlen. Das imposante Gebäude liegt auf der Europäischen Route der Backsteingotik in der Nähe von Rostock - Warnemünde. Der Ursprung des ehemaligen Zisterzienserkloster geht ins 13 Jahrhundert zurück.

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Gastgeber

Villa Seebaer in Rerik - Ferienwohnung Noah

Villa Seebaer in Rerik - Ferienwohnung Noah

18230 Ostseebad Rerik (Ostseeküste Mecklenburg)

Die Fewo NOAH im EG ist gefliest und hochwertig eingerichtet. Sie verfügt über 2 Schlafzimmer, einen großen ebenerdigen Duschbereich sowie eine große Südterrasse - ein Urlaub mit Haustier ist hier auf Anfrage möglich. Die Ostsee ist ca. 200 Meter und das Salzhaff mit Hafen und Promenadenbereich ist ca. 450 Meter entfernt.

ab 45,00 EUR

Ausflugstipp

Societät Rostock maritim

Das ehemalige Schifffahrtsmuseum wird heute vom Verein Societät Rostock maritim e.V. betrieben. Foto: Verein Societät Rostock maritim e.V.

Der Verein Societät Rostock maritim e.V. hat sich im Jahr 2006 gegründet, um das Gebäude des ehemaligen Schifffahrtsmuseum der Hansestadt Rostock in der August-Bebel-Straße als Bildungs- und Begegnungsstätte zu öffnen.Im Hause werden auf rund 1200 Quadratmetern Ausstellungen mit faszinierenden Schiffsmodellen zum maritimen Standort Rostock „Damals und Heute“ gezeigt.

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