Saisonstart 2013 im NAUTINEUM mit Multimediaguide und Forschertagen

(Stralsund, 26.04.13) Am 1. Mai ist Saisonbeginn im NAUTINEUM. Dann heißt es täglich bis Ende Oktober: Meer im Original erleben. Neben historischen Booten und Kuttern fasziniert im NAUTINEUM ein Fischerschuppen aus der Zeit um 1980. Unbedingt sehenswert ist die Ausstellung zur deutschen Meeresforschungstechnik mit verschiedenen Geräten zur Bestimmung von Bodenproben, Salzgehalt, Temperatur und Wassertiefe. Beeindruckend ist das begehbare Unterwasserlabor HELGOLAND aus den Anfängen der deutschen Meeresforschung. Die architektonisch ungewöhnliche 14 Meter hohe Bootshalle bewahrt vorpommersche Strandboote und das Zeesboot STR 9. Bemerkenswert sind auch der Kutter MARGARETE, die erste deutsche Unterwasserstation BAH 1, diverse Seezeichen und funktionsfähige Bootsmotoren. Auf Kinder wartet der maritime Abenteuerspielplatz. Der Blick vom NAUTINEUM zur neuen Rügenbrücke macht diesen Standort des Deutschen Meeresmuseums zu einem „Logenplatz“ am Ufer des Strelasunds.

Unter dem Titel „Wracks am Ende der Welt – Der Schiffsfriedhof um Kap Hoorn“ wird ab Mitte Mai eine spannende Fotoausstellung im Besucherzentrum des NAUTINEUMs zu sehen sein. Keine Meerespassage ist gefährlicher als die Route um Kap Hoorn, wo rund 800 Schiffe und 10.000 Menschen im Meer verschwanden. Jürgen Hohmuth hat die bizarre Felslandschaft mit ihren auf Riffs und Sandbänken gestrandeten Wracks fotografiert: riesige Kähne und verwitterte Walfänger als beeindruckende Zeugnisse dieses Mythos.

Außerdem kann man im NAUTINEUM zum „Meeresforscher“ werden – beim Experimentieren, Mikroskopieren und Keschern. Bis Ende September ist an jedem letzten Mittwoch im Monat „Forschertag“, während sich jeder erste Mittwoch im Monat der Fischerei widmet. Die Aktionstage von jeweils 10:00 bis 13:00 Uhr eignen sich für Erwachsene und Kinder ab neun Jahre. Die genauen Termine und weitere Informationen gibt es unter meeresmuseum.de.

Wer besonders wissbegierig ist, der kann sich das NAUTINEUM ab sofort per Multimediaguide erschließen. Dann geht es mit dem iPod auf Entdeckungstour durch die Ausstellungen. Spannende Geschichten und Zusatzinformationen sind an 21 Stationen in deutscher, englischer und polnischer Sprache abrufbar. Die Geräte, die im Rahmen eines Projektes von der Europäischen Union teilfinanziert wurden, können von den NAUTINEUMs-Besuchern kostenfrei ausgeliehen werden.

Das NAUTINEUM auf dem Dänholm ist täglich ab 10:00 Uhr geöffnet. Am 1. Mai wird der wissenschaftliche Kurator für Meeresforschung und Fischerei, Michael Mäuslein, von 10:00 bis 13:00 Uhr als kompetenter Ansprechpartner vor Ort sein.

Text: Deutsches Meeresmuseum (DMM)



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