Festspiele MV: Blechbläserklänge aus Norwegen beim Open Air in Dargun

Trompeterin Tine Thing Helseth und Ensemble spielen in der Klosterruine


Helseth_Tine_Thing_2012_Bild_9_c_ObservatorietFrauenpower aus Norwegen ist am Mittwoch, den 22. August um 19:30 Uhr, beim großen Open Air der Festspiele MV in der Klosterruine Dargun zu erleben: tenThing nennt sich das 10-köpfige, rein weibliche Blechbläserensemble, das die norwegische Star-Trompeterin Tine Thing Helseth 2007 gegründet hat. Unter dem Motto „Norwegian Brass Power“ steht dabei ein bunter Querschnitt durch alle Epochen und Genres auf dem Programm. Zum Abschluss erleuchtet ein Feuerwerk die Kulisse der Klosterruine. Vor dem Konzert können Besucher im Rahmen der „Komponierten Landschaften“ um 18:00 Uhr in einer Führung mit Stefan Pulkenat den Darguner Schlossgarten erkunden.



Da sich das Ensemble tenThing – für dessen Besetzung es ohnehin nur wenig Originalkompositionen gibt – ganz bewusst keine stilistischen Grenzen setzt, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm: Neben Werken von Edvard Grieg, Aaron Copland und Jean Sibelius werden auch bearbeitete Kompositionen von Astor Piazzolla und Georges Bizet erklingen.


Das zehnköpfige Blechbläserensemble tenThing wurde 2007 von der norwegischen Trompeterin Tine Thing Helseth gegründet und ist das einzige rein weibliche Blechbläserensembles Norwegens. Seither tourte tenThing durch ganz Norwegen und spielte z. B. bei der Eröffnung der norwegischen Grammy Awards 2011. Außerdem trat das Ensemble bei bedeutenden europäischen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Bad Kissinger Sommer, dem Chester Festival und dem La Foce Festival auf. 2012 erschien die Debüt-CD von tenThing beim Label EMI Classics mit Bearbeitungen von Werken von Weill, Bizet, Grieg, Piazzolla, Albeníz und Mozart sowie Originalkompositionen. Dem Ensemble ist es ein Anliegen, sich ganz bewusst nicht auf ein Genre oder eine Epoche festzulegen, sondern alles zu spielen, was ihm Spaß macht.


Bereits 1172 legten dänische Zisterziensermönche den Grundstein des 1209 von deutschen Glaubensbrüdern neu gegründeten Klosters Dargun. Im Zuge der Säkularisierung übernahm dann 1556 Herzog Ulrich I. von Mecklenburg-Güstrow das Kloster und baute es zum Schloss aus. Daher spricht man heute sowohl von der Kloster-, als auch von der Schlossruine. Nach Erlöschen der Güstrower Herzogslinie 1695 geriet das ausgebaute Schloss an die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Das Schloss blieb im Wesentlichen in seiner Gestalt aus dem späten 17. Jahrhundert erhalten und war zunächst noch Sitz der unverheirateten Auguste, Herzogin zu Mecklenburg, die es 1720 als Apanage erhielt. 1945 wurde der gesamte Gebäudekomplex durch einen Brand in den letzten Kriegstagen zerstört. Erhalten blieb eine Ruinen-Landschaft von seltener Schönheit. 1979 zum Denkmal erklärt, begannen erst 1991 Sicherungs- und Restaurationsmaßnahmen. Seitdem wurden die knapp 700 Meter langen Mauerkronen der Anlage und Teile der Klosterkirche saniert. Auch der wunderschöne Schlossgarten, der Teil der diesjährigen Spielstättenreihe „Komponierte Landschaften“ ist, steht Besuchern seitdem wieder offen.


Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH
Lindenstraße 1
19055 Schwerin

Tel.: 0385 - 591 85 44



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