Geologische Stadtführung zum Tag des Geotops
Freitag, den 11. September 2009 um 14:58 Uhr
Geologische Stadtführung zum Tag des Geotops 2009
Am Sonntag, 20. September, ist der Tag des Geotops 2009. Was verbirgt sich dahinter?
In ganz Deutschland ist es an diesem Tag möglich, sich von Fachleuten über Geotope vor Ort, ihren geologischen und oftmals damit auch verbundenen kulturhistorischen Hintergründen informieren zu lassen. Zu den Geotopen zählen u. a. geologisch bedeutsame Aufschlüsse und Landschaftsformen sowie Einzelbildungen, wie z. B. Findlinge und Quellen. Geo - Museen und Geo - Zentren sind ebenfalls mit verschiedenen Aktionen am Tag des Geotops beteiligt.
Das Müritzeum in Waren ist Aktionszentren des Geoparks Mecklenburgische Eiszeitlandschaft und bietet an diesem Tag eine Geologische Stadtführung durch die historische Altstadt des Luftkurortes Waren (Müritz) an. Im Stadtgebiet von Waren, wie in den meisten Städten Mecklenburg-Vorpommerns, findet man sie: Gesteine unterschiedlichster Art und Größe, verbaut als Straßenpflaster, in Stadtmauern, in Kirchen, in Fundamenten und in Gebäudesockeln. Mecklenburg–Vorpommern ist also „steinreich“.
Wie aber kam es zu dem „Steinreichtum“?
Dem Betrachter der mecklenburgischen – vorpommernschen Landschaft bietet sich ein eindrucksvolles Bild aus Hügelketten, Seen, weiten Sanderflächen, Söllen und Mooren. Diese und andere charakteristische Landschaftselemente, so auch die Vielzahl der großen und kleinen Gesteine, reihen sich zu einem abwechslungsreichen Landschaftsgefüge aneinander, das seinen Ursprung im ca. 1,8 Mio. Jahre währenden Eiszeitalter (Quartär) hat. Die Gesteine, auch Geschiebe genannt, sind also Zeugen der jüngsten geologischen Vergangenheit und der mit ihr verbundenen Vereisungen. Die roten, weißen oder fast schwarzen Granite, die schön geflammten Gneise oder die violetten bis roten Sandsteine sind bereits durch ihre Form, Farbe oder Struktur sehr auffällig. Doch unabhängig davon bergen sie eine Vielzahl an sowohl geologischen als auch kulturhistorischen Informationen.
Begeben Sie sich also auf eiszeitliche Spurensuche!
Sie erhalten ebenso einen Überblick zu den eiszeitlich entstandenen Rostoffen und deren Nutzung!
Treffpunkt für die Veranstaltung am Sonntag, 20. September, 10.00 Uhr, ist der Eingang des MÜRITZEUMS am „Haus der 1000 Seen“.
Kosten: 5,00 € pro Person (sonst 7,50 €) inkl. Besuch des Müritzeums, keine Führungsgebühr
Anmeldung und Informationen unter:
Tel. 03991-6336815 bzw.
E-Mail:
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Kontakt:
Müritzeum gGmbH
Zur Steinmole 1
17192 Waren (Müritz)



