Güstrow

Güstrow in der Mecklenburgischen Schweiz

Sehenswürdigkeiten - Touristinfo

Fest auf dem Marktplatz in Güstrow Foto: René LegrandGüstrow in der Mecklenburgischen Schweiz, im Herzen Mecklenburgs gelegen, eingebettet in eine reizvolle Fluss- und Seenlandschaft hat im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von Beinamen erhalten – Residenzstadt, Klein Paris, Umweltgerechte Stadt und schließlich BARLACHSTADT – die von der kulturhistorischen Bedeutung und einer wechselvollen Geschichte der Stadt künden. Wallenstein, Zar Peter der I., August der Starke, Georg Friedrich Kersting, John Brinckman, Johannes Schondorf, Ernst Barlach, Uwe Johnson haben hier Spuren hinterlassen und der Stadt ihren ganz eigenen Charakter gegeben.

 

Das Renaissanceschloss in Güstrow Foto: André HamannDie Silhouette Güstrows prägen der Dom, die Pfarrkirche und das Renaissance-Schloss. Von der Backsteingotik bis zum Klassizismus spürt man das Flair unterschiedlicher kulturhistorischer Epochen und auch die mittelalterliche Stadtstruktur hat sich bis in die Gegenwart von Güstrow erhalten. Es sind die Besonderheiten, die Güstrow so sehenswert machen: das Rathaus mit seiner vorgesetzten klassizistischen Fassade, das Schloss mit nach alten Plänen gestaltetem Renaissancegarten, die über 450 Jahre alte Domschule. Entlang des historischen Fußweges „Blauer Faden“ erschließt sich dem Besucher nicht nur das einmalige Ensemble Markt mit Rathaus und Pfarrkirche sowie zahlreicher Bürgerhäuser verschiedener Stilepochen sondern auch die zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der Barlachstadt Güstrow wie das Kulturhistorische Museum, das Ernst-Barlach-Theater, die Uwe-Johnson-Bibliothek, zahlreiche Galerien, versteckte Cafés und malerische Hinterhöfe.

 

Gertrudenkapelle Güstrow Foto: Christoph NahrDoch Güstrow hat seinen ganz besonderen Charme auch in der Verknüpfung von Tradition und Moderne, von Kunst, Kultur und Natur. So hat die Barlachstadt sich zu einer umweltgerechten Stadt entwickelt. Eindrucksvollstes Beispiel hierfür ist das Umweltbildungszentrum im Natur- und Umweltpark. Im Aqua-Tunnel, der ein natürliches Fließgewässer durchquert, kann man heimische Fischarten beobachten. Ein Spaziergang durch den Park ermöglicht neben Tierbeobachtungen auch ein Kennenlernen der unterschiedlichen Biotope, die die Mecklenburger Landschaft prägen. Besonders beliebt in Güstrow sind die nächtlichen Wanderungen zu den Wölfen und durch den Eulenwald. In der neuen Braunbäranlage, eine der schönsten und größten Europas, haben Fred und Frode, zwei Bären aus Skandinavien, ein neues Zuhause gefunden.

 

Güstrow - Klein Paris des Nordens Foto: Dieter BrottSeit 2006 ist die Barlachstadt Güstrow offizieller Außenstandort der BUGA 2009 Schwerin. Hier ergeben sich viele Anknüpfungspunkte an die erfolgreich umgesetzten Projekte als dezentraler Standort der EXPO 2000 Hannover und als Außenstandort der IGA 2003 Rostock. Anreisen mit dem Flugpzeug können über den Flugplatz Güstrow erfolgen.


Fotos: André Hamann (2), René Legrand (1), Christoph Nahr (1), Dieter Brott (1)

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Sehenswürdigkeiten der Stadt Güstrow

 

Schloss Güstrow

Das Schloss Güstrow gilt als eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands. Das Schloss Güstrow kann im Rahmen des Museumsbesuchs besichtigt werden.

 

Domschule Güstrow

Die Domschule Güstrow wurde 1552 von Herzog Johann Albrecht I. gestiftet. Sie ist der älteste erhaltene Schulbau von Mecklenburg.

 

Pfarrkirche St. Marien

Die Pfarrkirche St. Marien ist eine dreischiffige Hallenkirche. Ihre jetzige Gestalt hat sie nach einer Restaurierung im ausgehenden 19. Jahrhundert erhalten. Die Pfarrkirche wurde im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet.

 

Dom St. Maria

Der Dom St. Maria wurde im typischen Stil der Norddeutschen Backsteingotik erbaut. Der massive Westturm ist 44 m hoch.

 

Das Barlach Atelierhaus in Güstrow Foto: André HamannErnst-Barlach-Gedenkstätten

In Güstrow befinden sich drei Ernst-Barlach-Gedenkstätten, die an das Leben und Werk des Expressionisten erinnern. Die Gertrudenkapelle beherbergt Holzskulpturen und bildhauerische Werke, sein ehemaliges Atelierhaus am Inselsee zeigt Holzskulpturen, Plastiken und Werkmodelle und das unmittelbar benachbarte Ausstellungsforum zeigt weitere Werke Barlachs sowie ein Graphikkabinett mit Zeichnungen, Drucken und Handschriften. Foto: André Hamann

 

Rathaus

Das ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende Rathaus von Güstrow wurde um 1800 neu errichtet. Es liegt im Zentrum von Güstrow direkt am Marktplatz des Stadtkerns und in unmittelbarer Nähe zur gotischen Pfarrkirche St. Marien.

 

Natur- und Umweltpark Güstrow

Der Natur- und Umweltpark Güstrow ist der Tierpark der Stadt Güstrow. Er ist ganzjährig geöffnet und beheimatet hauptsächlich einheimischen und ehemals einheimischen Wildtiere.
Er liegt östlich von Güstrow und südlich des Flusses Nebel. 2003 war der Natur- und Umweltpark Außenstandort der Internationalen Gartenbauausstellung Rostock.

 

Inselsee

Der im Süden von Güstrow gelegene Inselsee ist ca. 4,6 km² groß. Seinen Namen verdankt der See seiner im Süden liegenden Schöninsel, die den See in einen Nord- und einen Südteil trennt und durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.

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Touristeninformation der Stadt Güstrow

 

Die Touristeninformationen der Stadt Güstrow bietet Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an, die Ihren Aufenthalt in Güstrow noch schöner machen.

 

Güstrow-Information
Domstr. 9
18273 Güstrow

Tel. 03843 / 68 10 27
Fax 03843 / 68 20 79

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.guestrow-tourismus.de

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Gastgebertipp

Kurpark Hotel Warnemünde
Im KurparkHotel Warnemünde wohnen Sie stilvoll im Herzen von Warnemünde. Das Hotel, eine 1890 erbaute Jugendstil-Villa, liegt direkt gegenüber dem Kurpark und ist nur 50 Meter vom breiten Warnemünder Sandstrand entfernt.

Ausflugstipp

Müritz-Nationalpark Seenlandschaft im Müritz-Nationalpark Foto: Detlev Drevs

Die Mecklenburgische Seenplatte gibt es nur einmal auf der Welt und der Müritz-Nationalpark ist davon der natürlichste Teil. Wälder, Seen und Moore bilden hier ein natürliches Szenario, das unsere Sinne anregt und von sehr vielen Menschen deshalb aufgesucht wird.
Hätte der Mensch die Wälder nicht gerodet und zu Äckern oder Weiden umgewandelt, wäre heute dieses

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