Vinetastadt Barth
Barth - Vinetastadt und Perle der Vorpommerschen Boddenlandschaft
Sehenswürdigkeiten - Touristinfo
Umgeben von Wiesen, Wäldern, Teichen und Ackerland zwischen der Barthe und den Fuchsbergen im Westen, dem Glöwitzer Höhenzug im Osten und dem Bodden im Norden liegt die Stadt Barth. Die 754 Jahre alte vorpommersche Stadt erhielt vom Rügenfürsten Jaromar II. das Stadtrecht.
Die kreisförmige Grundform ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Barth wurde einst von vier Stadttoren umgeben, dem Langen Tor, dem Wiecktor, dem Fischertor und dem Dammtor. Das Dammtor, mit einer Höhe von 34 Metern und einer 4 Meter breiten Durchfahrt, ist das einzig erhalten gebliebene und wird oft als „Tor zum Darß“ bezeichnet.
Von den Wehrtürmen hat nur der 1504 in die Stadtmauer eingebaute Fangelturm überlebt. Er ist 12 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 7,70 Meter und eine Enddicke von 1,90 Meter. Weithin sichtbar die St. Marienkirche, ein gotischer Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert. Der Turm der gotischen Backsteinkirche dient seit jeher der Seefahrt zur Orientierung. Der Fangelturm wie auch der Turm der St.Marienkirche steht den Besuchern in den Sommermonaten offen. Von beiden Türmen bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung.
Bei einem Rundgang durch den Altstadtkern entdeckt man auch das Adlige Fräuleinstift, erbaut in den Jahren 1733 - 1741. Die zweiflügelige Barockanlage, einzige schwedische Stiftung auf deutschem Boden, diente den unverheirateten Töchtern vorpommerscher Rittergutsbesitzer als Wohnsitz.
Ein ehemaliges Kaufsmannshaus in der Langen Straße beherbergt das Vineta-Museum. Einer wissenschaftlichen These zufolge wird die legendäre untergegangene Stadt Vineta bei Barth vermutet und dort gesucht. Daraufhin erhielt das Museum 1997 seinen Namen. Die Qualität der jährlichen Sonderausstellungen sorgt dafür, das die Themen mit internationaler Wirkung über die Landesgrenzen hinaus Beachtung finden.
Ein wenig versteckt am Rande der Altstadt erstrahlt nach einer kompletten Sanierung das Niederdeutsche Bibelzentrum aus dem 14. Jahrhundert. Hier erwartet die Besucher eine überraschende Ausstellung: alte Kostbarkeiten und multimediale Kunst, ein Bibelgarten, Interessantes zur Regional- und Stadtgeschichte.
Die Nähe der großen Hansestädte Rostock und Stralsund, ideale Segel- und Surfreviere in der Boddenkette sowie die Zufahrt zur Ostsee machen Barth zu einem interessanten Anlaufpunkt für Wassersportfreunde aus nah und fern.
Barth ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Kulturelle Höhepunkte locken Gäste in die malerische Hafenstadt. Zu ihnen gehören Theateraufführungen in der Barther Boddenbühne, die Barther Segel- und Hafentage, Sommerkonzerte in der St. Marienkirche, abwechslungsreiche Veranstaltungen im Vineta-Museum, dem historischen Speicher 1727 oder dem Niederdeutschen Bibelzentrum.
Fotos: Rene Legrand (1), Stadt Barth (1), Christian Mähl (1), Jürgen Hohmuth
Sehenswürdigkeiten in Barth
Marktplatz, Brunnen, Kirche
Der Marktplatz stellt einen RuhepWlkt im Zentrum der Stadt dar, denn nur auf der Ost- und Südseite dürfen Autos parken. Zahlreiche Bänke und ein 50 Jahre alter Brunnen mit den drei Wappenfischen Jaden zum Verweilen ein. An der Westseite des Marktes erhebt sich die 1325 erstmals erwähnte St. Marienkirche. Einen einmaligen Klang verspricht die vom Berliner Orgel bauer Buchholz und seinem Sohn geschaffene Orgel. In den Sommermonaten finden hier vielfaltige Konzerte statt. Vom 86 Meter hohen Turm der Kirche hat man einen herrlichen Ausblick in die umliegende Region.
Dammtor
Das Dammtor, das einzig erhalten gebliebenen Tor, von ursprünglich vier Stadttoren. Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut, ist 35 Meter hoch und hat eine 4 Meter breite Druchfahrt.
Vineta-Museum
In der Langen Straße. die südlich vom Marktplatz abbiegt befindet sich das Haus Nr. 16, ein ehemaliges Kaufmannshaus aus dem 18. Jahrhundert. Heute beherbergt dieses Haus das "Vinetamuseum", das mit regionalen und überregionalen Ausstellungen einen ausgezeichneten Ruf hat. Nicht zuletzt wird hier anschaulich auf die These "Vineta liegt im Barther Bodden" verwiesen.
Adlige Fräuleinstift
Beim Gang in die Klosterstraße fällt der Blick auf eine zweiflüglige Barockanlage - das Adlige Fräuleinstift. Die Anlage entstand anstelle des einstigen fürstlichen Schlosses 1733 und diente den unverheirateten Töchtern der Rittergutsbesitzer. Sie ist die einzige schwedische Stiftung auf deutschem Boden.
Fangelturm
Im historischen Altstadtkem gelangt man zu einem runden 12 Meter hohen Turm - den Fangelturm. Der mit Zinnen gekrönte Wehrbau wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Nachdem die Stadtmauer abgetragen wurde, entstand neben der Scharfrichterei das Gefangnis. Heute befindet sich dort die ev. Grundschule.
Katholische Kirche
Die katholische Kirche "St. Maria - Trösterin der Betrübten" wurde 1926 im Stil der Backsteingotik erbaut. 1929 wurde Barth selbstständige Kuratie. Der Altarraum wurde 1960 erstmals nach Erbauung umgestaltet. Anfang der 90er Jahre erfolgten umfangreiche Umbauarbeiten. 1993 konnte der neue Altar mit Reliquien des heiligen Otto, des Patrons Pommerns, geweiht werden. 1996 erhielt die Kirche eine neue Orgel der Heidelberger Orgelbaufirma Kircher.
Bibelzentrum
In der Hospitalkirche St. Jürgen aus dem 14. Jahrhundert erwartet die Besucher eine überraschende Ausstellung: alte Kostbarkeiten und multimediale Kunst, ein Bibelgarten, Interessantes zur Regional- und Stadtgeschichte. "Herzstück" des Hauses ist die Barther Bibel. 1588 wurde sie in der damaligen Residenzstadt als erste reformatorische Bibel für Pommern gedruckt, eine Übertragung des Luthertextes ins Niederdeutsche. In den liebevoll restaurierten Hospitalzirnmern zeigt die Ausstellung wie und wo uns das "Buch der Bücher" in Geschichte und Gegenwart begegnet.
Rathaus
Im Jahre 1925 erhielt Barth den Status einer Kreisstadt. Das Gebäude wurde 1926als Landratsamt des Kreises Franzburg - Barth nach Entwürfen des Berliner Architekten Prof. Walter Brandt errichtet. In Anlehnung an die Norddeutsche Backsteingotik ist es mit schönen Giebeln und einem giebelartigen Mittelbau geschmückt. Seit 1945 ist das Gebäude Sitz der Stadtverwaltung Barth. Seit 2005 ist es nicht nur Rathaus sondern auch Amtssitz des Amtes Barth.
Stadtinformation in Barth
Die Stadtinformation in Barth bietet Ihnen eine Vielzahl von Leistungen an, die Ihren Aufenthalt in Barth noch angenehmer machen.
Vinetastadt Barth
Barth Information
Lange Straße 13
18356 Barth
Tel.: 038231-2464
Fax: 038231-2464
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.stadt-barth.de
Öffnungszeiten:
Barth Information Lange Straße 13
Montag bis Freitag von 10:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Steuerhaus am Hafen
Montag bis Sonntag von 11:00 - 17:00 Uhr
Leistungen:
- Informationen für Bürger und Gäste
- Zimmervermittlung
- Vermittlung von Stadtführungen
- Annahme / Verschicken von Prospektmaterial
- Vermittlung von Tagesausflügen
- Anzeigenannahme der Ostsee-Zeitung
- Information über Veranstaltungen
- Kartenvorverkauf für Veranstaltungen in Barth und Norddeutschland


